beginn ? ? archiv Ich wollte lieben, ich wollte geliebt werden.
Also verliebte ich mich.
Mit anderen Worten: Ich machte mich zum Narren.
Albert Camus
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Eifersucht die xte

Und wieder komme ich an den Punkt, das Eifersucht, Angst oder was immer es sein mag in mir "schiebt". Schiebt deshalb, weil ich zwei Bilder vor mir habe: das eine, das ich maestro sehr wohl vertrauen kann und auch tue, und das andere eben dieses Schieben.

Zum einen ist da sicherlich die Angst - resultierend aus gemachten Erfahrungen - hintergangen zu werden. Egal wie überzeugend ich dann versuche das andere Bild darüber zu schieben - ohne ein kurzes Gehör von maestro, selbst wenn die Reaktion dann ein "Du spinnst" ist, bekomme ich es nicht in den Griff. Es ist eine Spirale die sich langsam beginnt zu drehen, und egal, wie ich versuche gegenzusteuern, sie gewinnt unaufhörlich an Geschwindigkeit und Macht. Zu dem anfänglichen Magengrummelngesellt sich eine Konzentrationsunfähigkeit bis es schliesslich in vernichtenden Muskelanspannung endet. Spätestens jetzt muss ich eine Lösung herbeiführen um nicht in ein Zwangshaltung zu kommen, wobei sich auch diese noch einige Tage aushalten lässt. Das ist dann aber wirklich nur noch Leid - hier verschwinden dann auch die analytischen Gedanken, das 2.Bild.

Ausgelöst wird diese Angst in der Regel durch Merkwürdigkeiten bzw. das aufeinader treffen selbiger.
Bedenkt man die Tatsache, dass es keine allgemeingültige Logik gibt, zumal im zwischenmenschlichen Bereich, entscheidet man sich, je nach naturell, einmalig im Leben für die bevorzugte Kausalität, oder man überdenkt sein Leben und seine Person alle paar Jahre neu, schliesst gemachte Erfahrungen mit in diese Betrachtung mit ein und entscheidet sich ggf. für eine andere oder zumindest modifizierte Kausalität.

Das zeitliche Aufeinadertreffen besagter Merkwürdigkeiten hat im Moment der Angst eine absolut stimmige, zwingende Logik inne - gerade, wenn man wie ich gelernt hat, das das Magengrummeln immer recht hat, auch wenn man sich in der Vergangeheit anfangs beim Auftreten selbst für verrückt hielt, was im Rückblick aber nicht so war - entgegen aller Unlogik.

Fakt ist: es schmerzt.
Allein das Auftreten der Spirale schmerzt, allein die Tatsache, das man sich damit auseinader setzen muss. Allein die Tatsache, das man soviel Misstrauen über die Jahre ansammeln musste, wo man doch nur vertrauen und lieben wollte.
Ist dieser erste Schmerz überwunden erfolgt ein Luftholen, ein Abwiegeln, um im nächsten Moment von einer neuen, um so heftigeren Attacke durchbrochen zu werden. Die ersten Konzentrationsschwierigkeiten setzen ein - die Überwindung selbiger erfordert Kraft. Kraft, die man dem Beschwichtigen des Magengrummelns abziehen muss.

Spätestens hier wäre ein kurzes "Du spinnst" hilfreich - und auch hier kann es erst effektiv eingesetzt werden.
Erfolgt dies nicht, kriechen nach und nach die Verspannungen den Nacken hoch und den Rücken hinunter.
Die Zwangshaltung entspricht der, die man natürlicherweise zum Schutz bei reeler Angst einnehmen würde.

Sie hat somit die Oberhand übernommen und zwingt der Seele die nicht gewählte, aus der Vergangheit sich hervorschlängelnde Kausalität auf - möglicherweise aus der Vergangenheit hervorschlängelnd.
11.6.07 13:17
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


JacekP / Website (10.8.17 21:42)
Kwestia tutaj poruszona jak najbardziej trafnie oceniona. Mam podobnie http://3wymiarowy.pl

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